Wind macht mobil …

… Eine faszinierende Vorstellung mittels Elektromobilität nicht nur den Strom-, sondern auch den Verkehrssektor mit Erneuerbarer Energie zu versorgen. Die Idee, die Energie aus den drehenden Windrädern in drehende Autoräder überzuführen, veranlasste Andreas Dangl und die WEB Windenergie AG dazu sich sehr früh mit Elektromobilität zu beschäftigen. Diverse Elektroautomodelle wurden längere Zeit strengen Alltagstests unterzogen, Erfahrungen mit Lademöglichkeiten und -zyklen wurden gesammelt. Bald zeichneten sich zwei markante Fragestellungen ab: Wie schnell kann man laden und wie kommt man zu vertretbaren Reichweiten?

ELLA1_Bild1Die Lösung dafür heißt ELLA AG – ein neues Geschäftsmodell war geboren. Gegenwärtig wächst die ELLA AG beständig. Abgesehen von den beiden bestehenden Schnellladern in Stockerau und Brunn am Gebirge und zahlreichen 11kW-Ladern befinden sich aktuell vier Schnellladestationen von Wien Richtung Österreichs Westen in der Umsetzung. In den nächsten beiden Jahren werden 25 weitere exzellente Standorte auf hochfrequenten Straßenverkehrsknotenpunkten folgen. Für die Verwirklichung dieser ehrgeizigen Pläne wird im Moment auch das notwendige Kapital eingeworben. Bis Ende Oktober kann jeder, der ein zukunftsträchtiges Investment sucht, ELLA-Aktien zu einem günstigen Einstiegspreis zeichnen.

ELLA1_Bild2Aber ELLA nimmt die Bürgerbeteiligung nicht nur im monetären Sinn ernst, sie lädt auch alle begeisterten Stromfahrer dazu ein mitzureden und ihren künftigen Ladetarif mitzugestalten. „Wir alle sind zu diesem Zeitpunkt Pioniere und Innovatoren der e-Mobility und können künftige Entwicklungen entscheidend beeinflussen.“ Andreas Dangl ist vollkommen bewusst, dass ELLA als eines der ersten Unternehmen in Österreich die zukünftige Markt- und Kostenstruktur des Schnellladens definieren wird. Dadurch hat die e-Community aber bei ELLA auch die Chance aktiv die Zukunft der Elektromobilität mitzubestimmen und sich nicht von politischen Entscheidungen und spekulativen Konzernüberlegungen abhängig zu machen.

Das von der Ladezeit abhängige Tarifmodell von ELLA – das ab 1. August gelten wird – ermöglicht es bei den Schnellladern zügig zu laden, unnötig lang blockierte Ladesäulen werden so vermieden. Fehlbedienungen und unerwartete Ladeabbrüche werden nicht zu Lasten der Kunden gehen. Der Tarif für das Laden für DC 50 kW (Steckertyp: CCS und Chademo) beträgt für ELLA-Ladekartennutzer 30 ct/min, Autos die über einen Typ 2-Stecker verfügen und nur mit halber Geschwindigkeit laden können, zahlen auch nur die Hälfte (15 ct/min). Die ersten fünf Minuten bleiben vorerst gratis, ebenso wie das Laden an den ELLA-Supportstationen (11 kW-Lader) vorläufig kostenfrei bleibt. ELLA-Ladekartenbesitzer erhalten einen Sondertarif, für Vielfahrer wird es einen eigenen Bonus geben.

Nähere Informationen über das Tarifmodell, die Möglichkeit sich zu beteiligen und das Formular für den Ladekartenantrag gibt es bei Thomas Dangl (T: 02848/6336-10 oder office@ella.at) oder auf www.ella.at.

Gerald Simon ist Pressesprecher der WEB Windenergie AG und befindet sich mitten in einer persönlichen Metamorphose vom Benzinbruder zum begeisterten Elektromobilisten.

Neben unseren Autorinnen und Autoren, die in regelmäßigen Beiträgen über gute Energie in allen Lebensbereichen schreiben, sorgen auch immer wieder Gastautoren in einmaligen Blogbeiträgen für Gute Energie.

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