Elon Musk

Sonnensammler

Mein Mann liebt TED-Talks. Zu recht. Da trauen sich Menschen auf die Bühne, haben etwas zu sagen, möchten etwas verändern oder ein Anliegen in großer Runde verbreiten. So wie Tesla-Chef Elon Musk, der in einem TED-Interview über seine Visionen spricht. Zwei Jahre später präsentiert der Entrepreneur seine neueste Errungenschaft: Die Powerwall.

Foto: tesla.com

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Energie-Ressourcen zu finden sei nicht schwer meint er. Wind, Sonne, Wasser und die Erdwärme bieten auseichend davon an. Der Trick liegt eher darin, wie man diese Energie speichern, transportieren und jederzeit abrufen kann. Musk hat nicht lange gefackelt und sich an die Lösung gemacht. So ist die Batterie fürs Eigenheim entstanden. Grüne Energie to go. „Powerwall“ nennt sich das Glanzstück, das auch noch gut aussieht und Licht ins Dunkel bringt wo immer man es braucht und zwar ganz ohne die schwankende Verfügbarkeit von Solarstrom.

Die Tesla Batterie gibt es mit 7 oder 10 kWh Speicherkapazität, wer mehr Energie braucht, greift zum Powerpack mit 100 kWh. Der Lithium-Ionen-Akku für den Hausgebrauch soll über die sonnenlosen Stunden die Stromversorgung in den heimischen vier Wänden sichern, so Musk’s Konzept. Und seine Vision: Die Stromlieferung aus dem Netz überflüssig zu machen. Der Hype ist groß, die Anfrage ebenso. Noch nicht einmal in Produktion sind die Tesla-Batterien bis Mitte 2016 bereits ausverkauft. Ein Goldgriff? Man wird sehen.

Foto: tesla.com

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TED-Talk von Elon Musk: www.ted.com/talks/elon_musk_the_mind_behind_tesla_spacex_solarcity
Did Tesla just kill Nuclear Power? www.forbes.com/sites/jeffmcmahon/2015/05/01/did-tesla-just-kill-nuclear-power/
Alle Informationen zur Powerwall: www.teslamotors.com/powerwall
www.youtube.com/watch?v=yKORsrlN-2k

Gabi Weiss lebt und arbeitet in Wien und steckt ihre Nase am liebsten in Dinge, die sie nichts angehen.

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