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Seilbahn ohne Berg

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Foto: Doppelmayr

Die Städte als Lebensraum, ihre Gestaltung und ihre Intelligenz werden im nächsten Jahrhundert ein bestimmendes Thema der Menschheit sein. Experten reden sogar von einer Renaissance von Stadtstaaten, Ballungsräume, die politisch zunehmend unabhängiger werden.

Mobilität ist eng an den Lebensraum geknüpft, und nachdem die Abkehr vom Individualverkehr immer dringlicher wird, sind kreative Alternativen mehr als willkommen.

In Österreich vor allem mit Bergausflügen assoziiert, könnten Seilbahnen Teil einer elektrischen Stadterschließung samt Umland sein. Laut einer Studie von ClimatePartnerAustria hat die Seilbahn im Vergleich zu Bus, Bahn und Auto den geringsten CO2-Ausstoß. Außerdem sind die Errichtungskosten und die benötigte Fläche relativ gering.

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Foto: Doppelmayr

In London, Rio, Lissabon oder Shanghai werden innerstädtische Seilbahnen schon benutzt. Im größten urbanen Seilbahnnetz der Welt in La Paz, Bolivien, errichtet das Vorarlberger Unterehmen Doppelmayr nach der roten und gelben zurzeit die grüne Linie.

Muss sich die Seilbahn als Massenverkehrsmittel durchsetzen? Nicht unbedingt, Seilbahnen können auch als Zubringer dienen. Städtisches Umland könnte so schnell und günstig an das Zentrum angebunden werden.

Ulla Unzeitig organisiert Open House Wien – Architektur für Alle – und ist derzeit auf der Suche nach dem missing link zwischen Fahrrad und Auto.

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