Moutain dwelling © Rob DeutscherRob Deutscher

Mountain Dwelling

Pflanzen sind schlauer als Menschen: Sie richten sich immer nach der Sonne. Auch unsere Behausungen sollten dies tun. Da es selten nur Südhänge zu bebauen gilt, sind smarte Konzepte gefragt, die auch ohne Berg funktionieren. In dicht verbautem Gebiet bieten sich sogenannte Terrassenhäuser an.

Moutain dwelling © Rob DeutscherRob Deutscher

Moutain dwelling © Rob DeutscherRob Deutscher

Der dänische Architektur-Shootingstar Bjarke Ingels hat gemeinsam mit JDS in Kopenhagen, wo es bekanntlich nur wenige Erhebungen gibt, die den Namen „Berg“ verdienen, Mountain Dwelling errichtet. Die Projektaufgabe war, 2/3 Parkgarage und 1/3 Wohnungen unterzubringen. Diese Anforderungen gipfelten in Mountain Dwelling, wobei jede Wohneinheit der Sonne zugewandt ist.

Moutain dwelling © Jakob Boserup

Moutain dwelling © Jakob Boserup

Der dänische Berg ist das logische Follow-up Projekt von VM Haus, ebenfalls von Bjarke Ingles und eines der ersten Projekte in Ørestad, ein neues Stadtentwicklungsgebiet im Süden Kopenhagens, in etwa vergleichbar mit der Seestadt Aspern in Wien. VM steht für 2 Häuser: das V Haus und das M Haus, benannt nach den Grundrissen in Form der Buchstaben V+M.

VM Haus © Rob Deutscher

VM Haus © Rob Deutscher

Inspiriert von Le Corbusiers Leitbild der „vertikalen Stadt“ – Unité d’Habitation – ist auch das dritte Gebäude von Bjarke Ingelsin in Ørestad, das 8 Haus – mit zwei abgeschrägten Gründächern, die die Sonne für die dahinter liegenden Wohntrakte freigeben. Und wer immer noch nicht genug Sonne bekommen hat, der gehe ins vorgelagerte Wasserbecken windsurfen. Dort gibt es dann die 100 %-ige Sonnengarantie, wenn es grad nicht bewölkt ist.

8 Haus © Peter Sörensen

8 Haus © Peter Sörensen

Ulla Unzeitig organisiert Open House Wien – Architektur für Alle – und ist derzeit auf der Suche nach dem missing link zwischen Fahrrad und Auto.

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