eNomaden: Tag 3 bis 7

Tag 3, 12. August
Venedig – Padua – Verona – St. Benedetto
Nachdem wir in der Garage den Schlüssel im Auto lassen mussten, ist offensichtlich jemand mit unserem Auto gefahren. Ein ganz schönes Stück – denn die Anzeige steht auf 75 %, sollte aber bei 95 stehen. Also zurück nach Udine, aufladen – und weiter gehts. Nachdem sowohl die Schnellladestation beim Ikea Padua als auch eine andere Station nach Verona nicht funktioniert, beschließen wir heute nur noch bis zum Gardasee zu fahren – dort gibt es in unserer Unkterkunft glücklicherweise eine Steckdose für Wohnmobile, an der wir unser Auto aufladen können. Das haben wir uns verdient!

_Tag3 (2)

Tag 4, 13. August
San Benedetto di Lugana – Genua
Eins können wir euch nach drei Tagen sagen: Mit dem eCar fernreisen ist ein Fulltimejob. Entweder wir fahren oder wir berechnen die Weiterfahrt inklusive Alternativen. Daneben beantworten wir Mails, schreiben Artikel sowie suchen und buchen Unterkünfte.
Die bevorstehenden 145 Kilometer wären mit einer „Tankfüllung“ schon möglich, aber dann stehen wir in Genua ohne Reserven rum. Nachdem wir ein Outletcenter nahe Mailand gefunden haben und dort zumindest für eine halbe Stunde aufladen können, fahren wir wir beruhigt weiter und erreichen unser Etappenziel Genua.

Tag 5, 14. August
Genua – Nizza
Wenn man auf einem Boot aufwacht muss der Tag gut werden, haben wir gedacht. Nachdem wir aber keine funktionierende Ladestation finden können, warnte uns der Zoe schon, dass die Batterieladung zu Ende gehen würde. Glücklicherweise finden wir eine Autowerkstatt, wo wir zumindest 25 % aufladen können und fahren weiter nach Monaco. Es waren 36 Kilometer bis dorthin und unsere Kilometeranzeige der Batterie zeigte auch 36 Kilometer. Im Stau keine leichte Aufgabe – es versprach wieder mal spannend zu werden. Der letzte Teil der Strecke ging bergab, was uns hoffen ließ. Und wirklich, wir fuhren auf den Zielpunkt zu, hatten einen Parkplatz vor der Säule, die unseren Zoe in 35 Minuten von Null auf Hundert Prozent auflud – so konnten wir beruhigt bis nach Nizza weiterreisen.

Tag 7, 16. August
Nizza – Saint Tropez
Nach einer traumhaft schönen Fahrt durch das Esterel kommen wir in Fréjus an, wo angeblich eine Tesla-Tankstelle mit zwei Typ2-Steckdosen auf uns wartet. Wir stecken an und es geht wieder mal nichts. Wir fahren weiter. Wie immer gibt’s einen Plan B und C und meist auch noch einen Plan D … In Saint Tropez finden wir einen tollen Parkplatz mit zwei funktionierenden Ladestationen. Im Hotel jedoch gibt es keine Lademöglichkeit – Entweder wir müssen morgen mal wieder alle Reserven rausholen um bis nach Marseille zu kommen oder uns fällt noch was ein. Wir haben schon einen geheimen Plan. Nächstes Mal dann mehr dazu.

Lesen Sie hier den Beitrag über die Idee, die hinter dieser Reise steht.

Theresa Thalhammer ist im Marketing beim Autohaus Sonnleitner und in dieser Funktion immer bereit neue Wege zu gehen.

Responsive Menu Clicked Image