eNomaden: Tag 12 bis 15

Tag 12, 21. August
Girona

tag12

Wir machen uns nun auf den Weg zurück. Wieder dem Meer entlang und dann durch die sanften Hügel nach Girona. Da fällt uns auf, dass wir auf der ganzen Strecke eigentlich nicht viele Elektroautos gesehen haben. Wenn’s hochkommt, vielleicht fünf außerhalb von Autohaus-Schauräumen. Auch die für Elektroautos reservierten Parkplätze waren immer leer. Liegt vielleicht auch daran, dass es in Spanien für private Sonnenstromproduzenten keine Förderung gibt.

Tag 13, 22. August
Espolla

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Der „Tank“ neigt sich mal wieder dem Ende zu – so werden wir wohl kaum jemals noch nach Frankreich kommen. Wir laden also in Figueres unser Auto wieder voll. Die Säule der ENSTO – Company hat uns bisher sehr gute Dienste erwiesen. Mehrmals haben wir hier vollgetankt – Gäbs diese Säule nicht, wär’s wirklich schwierig geworden …

Tag 14, 23. August
Perpignan

tag14

Wir fahren die schon bekannte Strecke zurück und wissen bereits, welche Ladestationen erreichbar sind und vor allem welche funktionieren. So erreichen wir wie geplant am Nachmittag Avignon. Zu unserem Erstauen stellen wir fest, dass sich auch nach über 3000 km Fahrt unsere Wirbelsäulen noch nicht gemeldet haben. Man kann über den Renault Zoe viel sagen, aber die Sitze erfüllen ihre Aufgabe mehr als gut. Wir klopfen auf Holz, dass es so bleibt!

Tag 15, 24. August
Avignon

tag15

Nach der morgendlichen Pechsträhne (mehrere nicht funktionstüchtige Ladesäulen) geht’s nun etwas entspannter durch das Rhonetal weiter. Grundsätzlich ist das eine schöne Landschaft, deren Anblick „nur“ das eine oder andere Atomkraftwerk trüben. Während wir auf einem Parkplatz recherchieren, wo wir wieder tanken könnten, kommt ein zweiter Zoe herangefahren. Der Besitzer hat eine Ladekarte, schaltet die Säule frei und beginnt zu tanken. Wir unterhalten uns kurz mit ihm über das Ladesystem bevor er auch schon im Supermarkt verschwindet. Eine halbe Minute später kommt er aber zurück und fragt uns, ob wir laden möchten. Selbstlos steckt er das Kabel bei uns an und wir tanken voll. Unser Held des Tages!

Markus Luger ist Botschafter der offenen Technologielabors (otelos) und Selbst-Versuchskaninchen für neue Arbeits- und Zusammenarbeitsformen.

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