Foto: Michael Loeper, pixelio.de

E-Bike

Elektrofahrräder boomen seit Jahren. Etwa 200.000 E-Bikes sind in Österreich unterwegs und der Trend geht weiter nach oben.

Foto: Michael Loeper, pixelio.de

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Elektrofahrräder immer beliebter
Die anfängliche Zurückhaltung der Konsumenten zum Thema E-Bike hatte mehrere Gründe, die heutzutage durch die rasante Entwicklung alle aus der Welt geschafft sind.

  1. Die Akkus der ersten Generationen von Elektrofahrrädern waren ziemlich schwach und schwer. Mittlerweile wurde hier jedoch sehr erfolgreich Forschung betrieben, was leistungsfähige, ausgereifte und leichte Batterien und steigende Verkaufszahlen zur Folge hatte. Wie lange der Akku hält, hängt vor allem vom Gelände, aber auch vom Fahrverhalten und Gewicht des Fahrers ab. Lithium-Ionen-Akkus können bis zu tausend Mal aufgeladen werden und erreichen Reichweiten bis zu 100 km.
  2. E-Bikes hatten anfangs den Ruf nur für Senioren oder unsportliche Menschen produziert zu werden, dementsprechend war auch das Design. Indessen wandelte sich in den vergangenen fünf Jahren die Zielgruppe enorm, und es gibt jede Menge trendige Stadtflitzer und sportliche Mountainbikes.
  3. Ein weiterer Grund für die Akzeptanz der E-Bikes ist der grundsätzlich wesentlich günstigere Durchschnittspreis im Vergleich zu den Elektrorädern der Anfangszeiten. Wie auch bei herkömmlichen Fahrrädern gibt es günstige Einsteigermodelle, aber auch sehr hochpreisige Rennräder um einige tausend Euro.

Rechtsgrundlagen für Elektrofahrräder
Ein Elektrofahrrad, E-Bike oder Pedelec ist ein Fahrrad mit Tretunterstützung. Der Elektromotor schaltet sich ein, sobald man zu Treten beginnt und automatisch wieder ab, wenn eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht ist. Der Elektromotor darf eine Höchstleistung von 600 Watt haben.

Wie bei herkömmlichen Fahrrädern auch, muss man

  • ein Mindestalter von 12 Jahren aufweisen oder einen Radfahrausweis haben
  • mit Scheinwerfern, Rückstrahlern, Klingel und Reflektoren ausgerüstet sein
  • die 0,8-Promille Alkoholgrenze einhalten

So ein Radweg vorhanden ist, muss das E-Bike auf diesem gefahren werden, wenn nicht, dann auf der Fahrbahn. Eine Helmpflicht besteht für Kinder bis 12 Jahre, wird aber für alle Radfahrer empfohlen.

Freizeitmöglichkeiten mit E-Bikes
Das E-Bike erobert nach dem Stadtgebiet nun auch die ländlichen Regionen, da es auch über Berg und Tal erholsames Vorankommen ermöglicht. So gibt es in Österreich bereits zahlreiche eigene E-Bike Routen. In den meisten Tourismusgebieten gibt es auch Möglichkeiten Elektrofahrräder auszuleihen, oft auch direkt im Hotel.

Mehr Infos zu den schönsten Zielen für den E-Bike Urlaub und auch jede Menge News zum Thema E-Bike im Elektronik Magazin.

Wie bei allen sportlichen Aktivitäten in der Natur, soll natürlich auch beim E-Biken im Wald oder am Berg auf Mensch, Tier und Umwelt Rücksicht genommen werden. Es soll eine friedliche Koexistenz mit den Wanderern möglich sein, die Tiere ihre ruhigen Rückzugsorte behalten und auch die Umwelt nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

BioBella Stranzl betreibt eine Website für gesundheits- und umweltbewusste Konsumenten und schreibt auch für andere Blogs.

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