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Foto: vintageelectricbike

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Ein Fahrrad begleitet dich ein Leben lang. Nun ja, zumindest oft länger als manches Auto. Sie brauchen keinen TÜV, sind leicht um- und auszubauen, sind Ausdruck von Lebensenergie, Sympathie- und Hoffnungsträger und – sie warten oft jahrelang in dunklen Garagen auf dich.

Vielleicht gibt es ja eine Neuentwicklung, mit der sich die Rad-Familie in der Garage erweitern lässt: Ein besonders originelles Teil stammt vom Chemiekonzern BASF. Zum 150. Firmenjubiläum entstand gemeinsam mit dem Designstudio DING3000 eine Neuinterpretation des Veloziped aus dem 19. Jahrhundert – ein modernes E-Bike mit Kunststoffen aus dem BASF-Sortiment. Es dient als Einladung an Kunden, gemeinsam mit dem Unternehmen neue Anwendungen und Produktideen auf Basis moderner Kunststoffe zu entwickeln. Dieses elektrische Hochrad würde ich gerne zu mir nehmen – leider ist es ein Einzelstück.

Foto: halfbike

Foto: halfbike

Käuflich erwerben kann man hingegen das halfbike, entwickelt von der Gruppe Kolelinia aus Sofia, Bulgarien. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die vom jungen Architekten Martin Angelov gegründete Gruppe mit alternativen Transportsystemen. Entstanden sind Probesysteme im Wald genauso wie das Rad halfbike, das 2015 zu den Red Dot Award-Gewinnern zählt. Auch ein passender Kandidat.

Foto: Marco Craig

Foto: Marco Craig

Und dann war da noch der fesche Italiener, bei dessen Anblick ich mich auf den ersten Blick verliebt habe … oder dieser Vintage-Amerikaner

Für wen soll ich mich nur entscheiden?

Teaserfoto: (c) BASF

Ulla Unzeitig organisiert Open House Wien – Architektur für Alle – und ist derzeit auf der Suche nach dem missing link zwischen Fahrrad und Auto.

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